Berichte

Besondere Ämterstunde für die Amtsträger i. R.Samstag, 25.04.2009

Für Donnerstagabend den 23.04.09 hatte Bezirksältester Eduard Nieland alle Amtsbrüder im Ruhestand aus dem Bezirk Recklinghausen zu einer besonderen Ämterstunde in die Kirche nach Westerholt eingeladen.
Mit großer Freude und besonderen Erwartungen sind die Eingeladenen  diesem Augenblick entgegengegangen. Es war die erste Ämterstunde für diesen Personenkreis  in unserem Bezirk.


Wir freuten uns auf eine besondere Stunde angefüllt mit Gotterleben und das Wiedersehen mit vielen nicht mehr aktiven Amtsbrüdern.
Unser Bezirksältester Nieland erwartete uns am Treppenaufgang zum Kirchensaal und gab jedem zur persönlichen Begrüßung die Hand. Es war ein schönes Erleben mit solcher Wertschätzung empfangen zu werden und ein besonderes Gefühl des Willkommenseins und der Freude .
Im Kirchenschiff sammelten sich alle Anwesenden in der Stille, und mancher Gruß aus dem besonderen Verbunden sein war zu vernehmen.
Die Stunde begann mit dem Eingangslied 213 „ Glaube leitet uns durchs Leben“ ,in welches alle mit besonderer Bewegung und innerer Überzeugung einstimmen konnten. Nach einem kurzen prägnanten Gebet, in welchem der Bezirksälteste Nieland in der Fürbitte aller in besonderen Situationen stehenden gedachte, übermittelte er die Grüße und Segenswünsche des Apostels und der beiden Bischöfe unseres Bezirkes.
Als Grundlage für diese Stunde diente ein Wort aus der heiligen Schrift und zwar aus Römer 16, Vers 19:
Denn euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden.
Deshalb freue ich mich über euch; ich will aber dass ihr
Weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen.
Zunächst bedankte sich Eduard Nieland bei uns als der „aktiven Mannschaft“. „Aber dafür seid ihr nicht gekommen, sondern darum, weil ihr auch Ansprechpartner für die Glaubensgeschwister seid“, fügte er hinzu.
Ich freue mich über euch! Der Bezirksälteste wies auch auf Gefahren hin ,die schon im Römerbrief in den Kapiteln 15 und 16 zu finden und dennoch heute so aktuell wie damals sind.
Woher kommt das Gute? Gott allein ist gut Es ist daher weise, das Angebot Gottes an uns Menschen anzunehmen und in die Tat umzusetzen. Alle Gelehrtheit macht uns nicht gut, sondern das Aufgehen in den Willen Gottes schafft das Gute. Der Mensch muss ständig um das Gute kämpfen.
Mit vielen Hinweisen aus der heiligen Schrift und dem Bezug zu unserer heutigen Zeit gelang es dem Bezirksältesten Nieland das Wort lebendig und für uns alle greifbar und aktuell für unser heutiges Leben umsetzbar zu beleuchten.
Schön ist es zu wissen, dass unsere Nähe zu Gott, sein Wirken und alle Begegnungen mit ihm uns den Maßstab geben zu erkennen, was gut ist und wir sind gut beraten, dieses so umzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Stunde möglichst bald eine Fortsetzung finden mag.
 


 

Manfred Wintzen / C.K.